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Gedächtnisbilder e.V.

Gesellschaft zur Erinnerungskultur in der Kunst von Frauen

Sigalit Landau

Bildhauerin, Videokünstlerin, Installationskünstlerin

 

*1969 Jerusalem, Israel

Sigalit Landau wurde 1969 in Jerusalem als erstes von drei Kindern geboren. Von 1974 – 1975 lebte die Familie in Philadelphia, USA und von 1978 – 1979 in London. Landau wuchs zweisprachig und multikulturell auf.

Nach ihrer Schulzeit besuchte sie die Rubin Academy in Jerusalem und studierte Tanz. In den Jahren von 1990 – 1995 studierte sie an der Bezalel Academy of Art and Design in Jerusalem. 1993 ging sie im Rahmen eines Studenten-Austauschprogramms an die Cooper Union School of Art and Design in New York. 

Landau arbeitet mit den unterschiedlichsten Medien, wie z. B. Zeichnungen, Skulpturen, Videos und Performances. Ihre komplexen Arbeiten berühren soziale, politische und ökologische Themen. Sie umfassen Themen wie Obdachlosigkeit, Vertreibung, die Beziehungen zwischen Opfer und Täter, sowie Themen die sich zwischen Verfall und Wachstum bewegen. 

Obwohl im Zentrum ihrer Arbeit die menschliche Psyche steht, ist der menschliche Körper (oft auch ihr eigener) ein zentrales Motiv und Leitfaden.

Ihre Arbeit untersucht die Komplexität des Lebens in einer traumatisch wirkenden Realität.  

Literatur:

Audrey Koulinsky (Hrsg.): Sigalit Landau, Paris 2018.

Chiara Dall'Arche: L'arte nelle zone ad alta tensione: Israele e Palestina attraverso gli occhi di due artiste contemporanee: Sigalit Landau e Emily Jacir, Edizioni Accademiche Italiane, o. O. 2017.

Moshe Ninio: Sigalit Landau: Sigalit Landau, The Salt Years (Englisch/Deutsch), Bielefeld 2017. 

Sigalit Landau: Sigalit Landau – One Man's Floor is Another Man's Feelings (Arabisch/Hebräisch), Paris 2011.

Gabriele Horn, Ruth Roten (Hrsg.): Sigalit Landau (Deutsch/Englisch), Ostfildern-Ruit 2008.

Sarah Breitberg-Semel: Fiction: I-Body, I-Language, + You. Yossi Breger, Miriam Cabesse, Sigalit Landau, The Venice Biennale/The Israeli Pavilion, 1997.

Weblinks:

https://www.sigalitlandau.com