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Gedächtnisbilder e.V.

Gesellschaft zur Erinnerungskultur in der Kunst von Frauen

Artistic Flashback

Reminiszenzen in der Kunst zwischen Israel und Deutschland

Projektträger: 

Gedächtnisbilder e. V. – Gesellschaft zur Erinnerungskultur in der Kunst von Frauen, vertreten durch die Vorsitzende Dr. Ilka Wonschik, Kunsthistorikerin, Kuratorin, lebt und arbeitet in Köln

und 

Hagai Segev, Kunsthistoriker, unabhängiger israelischer Kurator, Berater für Museen, lebt und arbeitet in Prag und Tel Aviv 

 

Projektidee: 

Erinnerungen sind ein fragiler Bewusstseinsakt, bei dem auch Vergessen und Verdrängen eine wichtige Rolle spielen. Ausgelöst werden sie durch bewusste oder unbewusste Erinnerungsmechanismen, wie z. B. durch visuelle Reize, Bewegungen, Berührungen, Klänge oder Gerüche. 

Wenn Künstlerinnen und Künstler sich aus Israel (an dem Projekt nehmen israelische und palästinensische Künstler*innen teil) und Deutschland mit diesem Thema der Erinnerung auseinandersetzen, stellt sich die Frage, mit welcher Intention sie an dieses Thema herangehen. In welcher Form setzen sie sich mit der deutsch-israelischen Vergangenheit auseinander, wie zum Beispiel der Shoah? In welcher Weise unterscheidet sich die deutsche Erinnerungskultur von der israelischen/palästinensischen Erinnerungskultur? Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo sind Differenzen zu spüren? 

Diese Fragen werden im Rahmen dieses Projekts untersucht. Zu Beginn werden mit jedem Künstler und jeder Künstlerin Interviews geführt. Fragen im Rahmen dieser Gespräche sind Fragen zur Kunst im Allgemeinen und zu der eigenen Kunst sowie Fragen, die sich explizit mit dem Thema Kunst und Erinnerung auseinandersetzen. Diese Interviews dienen als Basis für später folgende Ausstellungen und werden in einem begleitenden Katalog abgedruckt. 

Während der Ausstellungen und danach finden Diskussionen statt, in denen die Künstler*innen, generationsübergreifend, über ihren künstlerischen Ansatz und ihre unterschiedlichen Herangehensweisen an das Thema der eigenen und kollektiven Erinnerung sprechen. Das Ergebnis dieser Künstlergespräche wird dem Katalog fortlaufend in Form von Broschüren beigefügt. 

Künstler*innen, die an dem Projekt teilnehmen: